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Xing-Hu Kuo berichtet von Isolation und Folter im humanistisch-sozialistischen Strafvollzug der DDR. Video: © Ralf Gründer, Berlin, 2001

Xing-Hu Kuo, chinesischer Journalist und Fluchthelfer, befand sich für 2675 Tage im Würgegriff der Stasi.

Kuo wurde 1965 verhaftet, in Berlin-Hohenschönhausen gefoltert und aufgrund erpresster Geständnisse in einem geheimen Prozess zu siebeneinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Erst als Kuo seine Haftzeit nahezu vollständig abgesessen hatte, wurde er 1972 von der Bundesregierung freigekauft.

Im Interview berichtet der ehemalige Mitarbeiter der Botschaft der Volksrepublik China in der Ostberlin von den Haftbedingungen in Mielkes Privatknast für politische Häftlinge in Bautzen II.


Tipp 1: Gründer, Ralf
Strafgefangener 382 : vom Schicksal eines persischen Agenten in der DDR [DVD] / Ralf Gründer [Hrsg., Autor, Kamera] ; Chandra Fleig [Komp.]. - 1. Aufl. - Berlin : Gründerzeit Verl., 2006. - 1 DVD Video (42 Min. + 33 Min. Bonus).
ISBN 3-9806893-2-8

Mitwirkende: Hossein und Feridoun Yazdi, Xing-Hu Kuo, Dr. Karl Wilhelm Fricke, Farah Diba, Pamela Yazdi, Dr. Falco Werkentin u.a.

Tipp: 2: Wege nach Bautzen II : biographische und autobiographische Porträts / eingeleitet von Silke Klewin und Kirsten Wenzel. - Dresden : Stiftung Sächsische Gedenkstätten, 1998. - 157 S. : Ill.
(Lebenszeugnisse - Leidenswege ; 8) 
ISBN 3-9805527-7-2