Die Berliner Mauer im UNESCO WeltDokumentenErbe

Die UNESCO konnte sich nicht dazu durchrigen, den "Guten Ton" zu wahren, und die Urheber dieses WeltDokumentenErbes zu benennen.

Von der UNESCO werden die filmischen Ikonen zur Geschichte der "Berliner Mauer" bzw. des Mauerbaus als "allgemeinfrei" klassifiziert, ohne jemals die Urheber konsultiert bzw. die tatsächliche "Schöpfungshöhe" geklärt zu haben.
Die "Schöpfungshöhe" kann nur von einem Gericht geklärt werden. Was Richter allerdings dazu befähigt, ist in keinster Weise nachvollziehbar. Jedenfalls kann keine Institution, auch nicht die UNESCO, eigenmächtig eine "Allgemeinfreiheit" deklarieren und damit Urheber so ganz nebenbei um ihre Rechte berauben. Eine Möglichkeit hätte für die UNESCO darin bestanden, mit dem Urheber der Peter-Fechter-Sequenz über die Namensnennung und Nutzung zu verhandeln; aber offensichtlich steht die UNESCO über solch profanen Dingen.

In dem Dokument "MEMORY OF THE WORD REGISTER - Contruction and Fall of the Berlin Wall and the Two-Plus-Four-Treaty of 1990", veröffentlicht und verbreitet auf der UNESCO-Website (seit 2018, mit der Überarbeitung der UNESCO-Website ist dieses Dokument verschwunden), entrechtet die UNESCO selbstherrlich Urheber, bzw. veröffentlicht deren Entrechtung. 

Sachverhalt:

9. Spiegel TV: Document No 8
Item: Film
Title: Peter Fechter (transporting him away), 17 August 1962 (silent)
Location: Spiegel TV, Hamburg
Record number: Original cassette 189, Clip 158, Band 157, TC 05:00:00, Cass.-ID HI 1207; length: 00’56 min. (silent)
Nature of the nominated document: Original
Submitted document: Copy
Access: Access for professional users (Broadcasters, Production Companies)
Copyright: Spiegel TV
Contact: Spiegel TV, Brandstwiete 19, D-20457 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 30108 0, Fax: +49 (0)40 30108 222

01b UNESCO Germany Berlin Wall 10

MEMORY OF THE WORLD REGISTER - Construction and Fall of the Berlin Wall and the Two-Plus-Four-Treaty of 1990 (Ref N° 2010-60)

Sogar die UNESCO müsste den Sachverstand aufbringen, dass Urheber immer natürliche Personen sind!!! Demzufolge kann Spiegel.TV nicht Urheber der Peter-Fechter-Sequenz sein. Weiterhin existierte Spiegel.TV 1962 noch nicht. Aber das scheint für die UNESCO zu kompliziert zu sein, denn in dem oben erwähnten Dokument wird das angeführte behauptet. Auch anwaltliche Schreiben an die UNESCO führten nicht dazu, diese fehlerhafte Eintragung zu korrigieren.

Völlig grotesk wird dann der Sachverhalt, wenn die UNESCO - so mir nichts dir nichts entscheidet - welche Filmaufnahmen dem Urheberecht unterliegen, während der Urheber selbst bis zum Bundesgerichtshof gehen muss, um höchstrichterlich darüber entscheiden zu lassen. Die Krönung der Frechheit besteht allerdings darin, dass, obwohl angeblich "allgemeinfrei", Spiegel.TV behauptet, das Urheberrecht zu besitzen und das auch dokumentiert, indem sie veröffentlichen, dass sie diese Sequenz nur an "Professional Users" lizensieren. Allgemeinfrei heißt aber, an alle und höchstens gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr.

Der Urheber wird also von der UNESCO entrechtet und dem falschen Urheber eine internationale Werbeplattform zur Verfügung gestellt.

Seit dem 22. Juni 2018 bedroht mich die UNESO mit Strafandrohung für die Veröffentlichung von der UNESCO als allgemeinfrei deklariertem Content, zu dem die UNESCO selbst die Links bzw. Embed-Codes verbreitet.

Zitat: "While visiting the page UNESCO World Documents Heritage on your website (https://www.berliner-mauer.tv/unesco-audiovisual-content) I was surprised and shocked by the text accompanying the video Berlin Wall: UNESCO audiovisual content.

"Obviously you are entitled to your opinions, but in no way are you authorized to associate me and the organization I work for with them. Therefore I ask you to remove all reference to the UNESCO Multimedia Archives and myself from your website immediately, or I will be compelled to ask our Legal Affairs Dpt. to take action. Angelo Castillo (UNESCO Multimedia Archives)" 22.06.2018 - 11.48 Uhr

Obwohl ich der UNESCO mehrfach und freundlich mitgeteilt hatte, dass sie Urheberrechtsmissbrauch begehen, scheint die UNESCO im Umgang mit Kritikern eine andere Gangart vorzuziehen, sie drohen Kritikern mit gerichtlicher Verfolgung. 

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Tipp: ...